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Okt 05

Ja, ein Unternehmen hat nichts davon, wenn Budgets in Facebook-Marketing gepumpt werden, vielleicht sogar eine Stelle geschaffen oder eine Agentur beauftragt wird, aber am Ende niemand die Postings des Unternehmen sieht und somit das Engagement verpufft.

Auf der anderen Seite stehen die unzähligen (bzw. der 1 Milliarde) Facebook-Nutzer, die ohne eine Priorisierung von Facebook von Postings erschlagen würden.

Genau dafür hat Facebook den EdgeRank eingeführt.

Wie der EdgeRank funktioniert, steht hier.

Ziel von Unternehmen ist es nun, einen so hohen EdgeRank zu erreichen, um mit den eigenen Postings im Sichtfeld der Nutzer zu landen. Unter anderem ist dafür die Gewichtung eines Posts entscheidend, das heisst, wieviele Likes, Shares und Kommentare entfallen auf einen Beitrag eines Unternehmens.

Diesen Wert kann man gezielt pushen, beispielsweise durch simple Aufforderungen zum Liken oder Teilen:

edgerank-optimierung

Zugegeben, sonderlich einfallsreich ist das nicht. Das ist aber hier nicht die Frage. Fakt ist, dass diese Vorgehensweise funktioniert und einen verbesserten EdgeRank bringt.

Zum Tod von Dirk Bach hat die EdgeRank-Optimierung allerdings unmoralische Züge angenommen:

bild

Im entsprechenden Post der BILD wurde der Gefällt-mir-Button kurzerhand umfunktioniert und aus “Gefällt mir” wurde “Mein Beileid”. Aus Sicht der EdgeRank-Optimierung war die Aktion ein voller Erfolg, moralisch ist es allerdings sehr zweifelhaft.

Der Stern ist auf die Aktion auch noch aufgesprungen und hat den Gefällt-mir-Button zum “Kondolenz-Knopf” erklärt:

stern

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