Facebook Sicherheit Teil 2 Facebook Sicherheit Teil 4 (Informationen für Lehrer)
Jun 23

Informationen für Eltern

Hilf deinen Teenagern auf Nummer sicher zu gehen

Jahrelang haben Jugendliche einen Großteil ihrer Freizeit damit verbracht mit ihren Freunden zu telefonieren. Die Jugendlichen von heute sind gar nicht so anders. Sie haben nur mehr Kommunikationsmöglichkeiten.


Was macht mein Teenager auf Facebook?

Wie Erwachsene auch, nutzen Jugendliche Facebook, um mit ihren Freunden in Kontakt zu treten - über Chats, persönliche Nachrichten, das Teilen von Fotos, Videos, Links und anderen Informationen. Sie nutzen Facebook, um besondere Leistungen bekanntzugeben, sich zum Geburtstag zu gratulieren und Veranstaltungen zu planen, z. B. einen Kinobesuch oder einen Besuch bei einem Freund.

Wer kann das Profil meines Teenagers sehen?

Nur Facebook-Freunde, Freunde von Freunden und Netzwerke (z. B. die Schule, die jemand besucht hat) können die Beiträge sehen, die Jugendliche posten. Durch zusätzliche Schutzmaßnahmen und Sicherheitseinstellungen für Jugendliche (im Alter von 13 - 17 Jahren) garantieren wir, dass deren Profile und Beiträge nicht in öffentlichen Suchergebnissen zu finden sind. Falls Jugendliche ihren Standort über die „Orte“-Funktion mitteilen, können diesen ebenfalls nur ihre Facebook-Freunde sehen.

Beginne eine Unterhaltung

Eltern müssen keine Experten in sozialen Medien sein, um Fragen stellen zu können und einen anhaltenden Dialog mit Jugendlichen zu beginnen. Führe frühzeitig und häufig Gespräche über das Thema Sicherheit und Technik, so wie du mit deinen Kindern über die Sicherheit in der Schule, im Auto, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Sport sprichst.

Du kannst ein Gespräch mit deinem Teenager am besten beginnen, indem du ihn fragst, warum ihm Dienste wie Facebook wichtig sind. Du könntest ihn auch bitten, dir zu zeigen, wie du dein eigenes Facebook-Profil anlegen kannst, um zu erfahren, worum es dabei geht. Sprich darüber welche Informationen dazu geeignet sind, sie im Internet zu teilen, und welche nicht. Frage deinen Teenager nach seinen Privatsphäre-Einstellungen und schlage vor, diese regelmäßig gemeinsam durchzusehen. Stelle grundlegende Regeln auf und achte darauf, dass sie eingehalten werden.

Lerne von deinem Teenager

Heute wachsen Jugendliche mit dem Internet, Handys und SMS auf. Viele Jugendliche unterscheiden nicht zwischen online und offline. Neue Technologien waren immer Teil ihres Lebens. Wenn wir diese als trivial oder Zeitverschwendung abtun, kritisieren wir einen bedeutenden Teil ihrer sozialen Interaktionen. Wahrscheinlich weißt du das bereits, aber dein Teenager weiß wahrscheinlich mehr als du über soziale Medien, außer du bist in diesem Bereich immer auf dem neuesten Stand. Das ist in Ordnung. Habe keine Angst dein Kind darum zu bitten, dir zu zeigen, wie alles funktioniert!

Respekt ist wichtig

Es ist auch wichtig, über die goldene Regel zu sprechen: andere so zu behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte. Das gilt auch für den Umgang mit neuen Technologien. Vergewissere dich, dass dein Teenager weiß, an wen er sich wenden kann, wenn er jemals von anderen belästigt wird. Hilf ihm dabei zu erkennen, wie er verantwortungsvoll und sicher Inhalte posten kann, denn alles was er ins Netz stellt kann falsch interpretiert oder aus dem Kontext genommen werden.

Wenn du einmal ein Facebook-Konto hast …

Falls du ein Facebook-Profil hast und mit deinem Kind befreundet bist, versuche die gleichen Grenzen einzuhalten, die du auch sonst beachtest. Lass deine Interaktion von deiner Beziehung zu deinem Kind bestimmen. Beispielsweise bei der Frage, ob du an einer Unterhaltung unter den Freunden deines Kindes teilnimmst oder etwas an dessen Pinnwand postest. Betrachte soziale Medien wie ein Treffen im Haus eines Freundes deines Kindes. Du kannst deinem Teenager erlauben dort hinzugehen und selbst wenn du nicht dabei bist, um ihr Verhalten zu kontrollieren, hast du Vertrauen in das Verhalten deines Teenagers gegenüber Gleichaltrigen und anderen Eltern. Es geht bei Sicherheitsbedenken darum, ein Gleichgewicht zwischen der zunehmenden Unabhängigkeit deines Teenagers und der Notwendigkeit von Privatsphäre zu finden.

Weitere Informationen und Quellen zum Thema Erziehung im Internet findest du auf unserer „Werkzeuge“-Seite.

Lerne die Sprache

Freunde? Freunde von Freunden? Gefällt mir? Anstupsen? Pinnwand? Im Facebook-Hilfebereich erfährst du, was diese Begriffe bedeuten.

Tipps für Eltern

  1. Es kann anstrengend sein, in Bezug auf Technik immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Scheue dich nicht deine Kinder zu bitten, dir etwas zu erklären.
  2. Falls du noch nicht bei Facebook bist, überlege, ob du nicht beitreten möchtest. Dann verstehst du, worum es geht.
  3. Erstelle eine Facebook-Gruppe für deine Familie, damit ihr einen privaten Raum habt, um Fotos miteinander zu teilen und um in Kontakt zu bleiben.
  4. Bringe deinem Teenager die Grundlagen der Online-Sicherheit bei, damit er sein Facebook-Profil (und andere Online-Konten) privat und sicher verwenden kann.
  5. Sprich über Sicherheit im Bereich Technologie ebenso wie du über Sicherheit beim Fahren und Sport sprichst.

Beginne ein Gespräch mit deinem Teenager

  1. Hast du das Gefühl, dass du mit mir reden kannst, falls jemals ein Problem in der Schule oder online auftritt?
  2. Hilf mir zu verstehen, warum Facebook für dich wichtig ist.
  3. Kannst du mir helfen, ein Facebook-Profil anzulegen?
  4. Wer sind deine Freunde auf Facebook?
  5. Ich möchte dein/e FreundIn auf Facebook sein. Bist du damit einverstanden? Wann wärst du einverstanden?

Leave a Reply